Jagdgesellschaft Pardiel Bad Ragaz - 2020 Jagdgesellschaft Pardiel V.2020.2 Pro

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Jagdgesellschaft Pardiel Bad Ragaz

Die Pächterin und die Pächter
Vordere Reihe v.l.
Urs Thomman, Obmann
Martin Vils
Barbara Hubschmid
Max Riederer
Hintere Reihe v.l.
Julius Thomann
Reto Laetsch
Hans Peter Komminoth
Roland Widrig
Amadeus Muoth
Sepp Scherrer


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Jagdjahresbericht 2020 / 2021
 
per Hauptversammlung vom 15. April 2021
 
Jagdgesellschaft Pardiel, Bad Ragaz
 
 
                                               
 

 
Passion, Tradition, Realisation, Animation, Kreation, Reformation, Intuition, Kommunikation, Information, Kontribution, Progression und Innovation – dass sich diese Begriffe ergänzen und nicht gegenseitig ausschliessen, dafür stehen wir Pardieljägerin und Pardieljäger ein.
 
Sehr geehrter Herr Obmann, Urs Thomann
Werter Vorstand
Liebe Jagdkameradin und liebe Jagdkameraden
 
Während ich diese zu uns absolut passende Aufzählung niedergeschrieben habe, durchlebt unser Land eine ausserordentliche Situation mit einschneidenden Mass- nahmen, die wir bis anhin so, nicht kannten und die uns Pardieljägerin und Pardiel-jäger alle unmittelbar betreffen. Die Corona-Krise hat uns alle ganz schön überrollt und stellt uns als Jagdgesellschaft vor eine unbekannte Herausforderung. In diesen Tagen, mit stark eingeschränkter Bewegungsfreiheit durch diese Corona Pandemie, wurde uns Vieles vor Augen geführt:
Wie? Keine monatlichen Sitzungen, Arbeitsabende in Form von Hegen und Pflegen gemäss Planung unseres Obmannes und deren Ausführung im Zweiergespann. Unser Engagement ist auch in Zeiten des Coronavirus ungemindert nötig.
 
Für unser Jagdrevier Pardiel mit Raum für Natur, in dem wir uns an kleinen Wundern der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt erfreuen können, dafür setzen wir uns ein; denn, in den wachsenden Siedlungsflächen ist die Natur auf dem Rückzug.
 
 
-2-
 
All' unsere ausgeführten Arbeiten, abermals über 800 Stunden, könnten ohne die Unterstützung vieler Helfer/innen, welche uns aktiv oder auch still und im Hintergrund tatkräftig unterstützen, nicht erledigt werden. Daher nutze ich diese Gelegenheit gerne, all diesen Helferinnen und Helfern einen ganz herzlichen Weidmannsdank auszusprechen.
Unser Hegen und unsere Pflege sollte auch eine Botschaft an die jagdkritische Bevölkerung sein, dass sich die Jagdgesellschaft Pardiel auch weitsichtig für den Lebensraum aller Tierarten und Fauna kümmert. Denn, nach viel Arbeit, kehrt die Biodiversität zurück. Schmetterlinge fliegen, Kräuter und verschiedene Blumen blühen und selbst die Waldmaus huscht über die von uns bearbeiteten Bodenflächen.
 

Da haben wir wahrlich nichts verkehrt gemacht, diese Arbeiten befriedigen uns; wie bereits geschrieben "Stakeholder value" (Interessengruppe Jagdgesellschaft Pardiel). Dies bedeutet auch: Das Resultat entspricht einer langjährigen Optimierung und entspricht hohen ökologischen, wildbiologischen, tierschützerischen und sozioökonomischen Anforderungen.

Als Jäger dürfen wir das Privileg geniessen, uns in der freien Natur bewegen- und dabei das Weidwerk ausüben zu dürfen. Ein Privileg, dass wir aber sehr umsichtig pflegen müssen. So erachte ich es als die Pflicht eines jeden, dass wir uns für den Lebensraum und die Wildtiere einsetzen. Sei es durch Erbringen von Hegeleistungen, die Information an die Öffentlichkeit, vor allem aber auch mit unserem Auftreten gegenüber der Bevölkerung. Dazu gehört Anstand, Verständnis und auch das weid-gerechte Bejagen der Wildtiere.
Weiter ist genau das weidgerechte Jagen nicht nur Vorschrift, sondern auch die beste Werbung für unsere Revierjagd, oder es gilt eben auch dann, wenn wir uns: Interkontinental, international, national, kantonal, regional und selbstverständlich, wie bereits erwähnt, auch lokal uns jagdlich bewegen.
 
 
 
Wer sind denn nun diese pflichtbewussten Weidwerker aus dem
Jagdrevier Pardiel zu Bad Ragaz?
 
 
Obmann:                              Urs Thomann
Aktuar:                                  Reto Laetsch
Maschinist:                          Josef Scherrer
Hegechef:                            Roland Widrig
 
Aserfachmann:                  Max Riederer
Revisor:                              Martin Vils
Hüttenchef Bannhöfli:      Hanspeter Komminoth
Hüttenchefin Schalfa:      Barbara Hubschmid
Benjamin:                            Julius Thomann
Kassier:                                Amadeus Muoth
 

Ach, noch eine Ergänzung:
 
Ein Pardieljäger fährt zur Mandarinenentenjagd nach Matells. Als er eine ebensolche erspäht, zielt er und schießt. Doch der getroffene Vogel fällt auf den nahegelegenen Hof eines Bauern, und der rückt die Beute nicht heraus.
„Das ist meine Ente“, besteht der Jäger auf seinem Recht. Der Bauer schlägt vor, den Streit, wie auf dem Lande üblich, mit einem Tritt in den Unterleib beizulegen.
„Wer weniger schreit, kriegt den Vogel.“ Der Jäger ist einverstanden.
Der Bauer holt aus und landet einen gewaltigen Tritt in den Weichteilen des Mannes. Der bricht zusammen und bleibt 3 Minuten am Boden liegen.
Als er wieder aufstehen kann, keucht er: „Okay, jetzt bin ich dran.“
„Nein“, sagt der Bauer im Weggehen. „Hier, nehmen Sie die Ente.“

Einen kräftigen Weidmannsdank spreche ich euch allen für eueren Einsatz und euer Wohlwollen bezüglich Erledigung von Jagdarbeiten hier im strukturreichen Jagdrevier Pardiel aus. Ohne euch, mit unserem umsichtigen Obmann, Urs Thomann am Steuer, wäre dieser Bericht nicht denkbar.

Für das Jagdjahr 2021 wünsche ich uns allen in erster Linie Gesundheit, Zufriedenheit aber auch viel Anblick und stets ein kräftiges Weidmannsheil.
 
Amadeus
 
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