Neues aus dem Revier - 1505 Jagdgesellschaft Pardiel

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Neues aus dem Revier

Lebensaufwertungs- und Artenschutzmassnahmen für Wildtiere
Der Kanton St. Gallen kann gemäss seiner Jagdverordnung Beiträge an Massnahmen gewähren, mit denen wildlebende einheimische Säugetiere und Vögel sowie deren Lebensräume gefördert werden.
Die Jagdgesellschaft Pardiel hat dazu drei Projekte eingereicht, die das Amt für Natur, Jagd und Fischerei genehmigt und namhafte finanzielle Beiträge an diese Hegearbeiten gesprochen hat.

Sechs Hege- und Pflege-Standorte
Wildacker vorher
Wildacker nach getaner Arbeit

Waldlichtungen und Waldränder pflegen
Biodiversität und Artenvielfalt werden durch Aufräumen und Mähen ökologisch wertvoller Waldlichtungen sowie Pflege strukturierter Waldränder, namentlich des Krautsaumes, gefördert.
Insgesamt werden auf rund 1,25 ha an sechs Standorten Waldlichtungen und Waldränder (inkl. Neophytenbekämpfung) in der Gemeinde Bad Ragaz gepflegt und unterhalten.
Dieses Pflegeprojekt ist die Fortsetzung der Arbeiten, die seit vielen Jahren von der Jagdgesellschaft geleistet worden sind. Dank des zielgerichteten Zusammenwirkens von Ortsgemeinde, TaminaForst, Wildhut und Jagdgesellschaft steht das Projekt auf soliden Füssen. Der ansehnliche finanzielle Beitrag des Amtes für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen ermöglicht es,  die Arbeiten nachhaltig zu optimieren, und motiviert zu weiteren Anstrengungen zu Gunsten der Biodiversität.

Wildacker Matells
Mit der tatkräftigen Unterstützung der Landwirte Röbi Danuser, Gaudenz Thomann und Markus Zindel ist aus dem ehemaligen, jetzt länger brachgelegenen Wildacker eine gepflegte Wiese  mit dem wintergrünen Raygras als Nahrungsangebot namentlich für das Rotwild entstanden.
Der Schnee treibt das Rotwild mitunter bis zur Kantonsstrasse und gefährdet damit sich und die Verkehrsteilnehmer. Alljährlich kommt es zu Kollisionsfällen. Das erneuerte Äsungsangebot ist eine der nötigen Massnahmen, das Rotwild von der Nahrungssuche in der Nähe der Kantonsstrasse möglichst abzuhalten.        
Obstbäume
Die Jagdgesellschaft Pardiel hat an verschiedenen Standorten Hochstamm-Obstbäume selten gewordener Sorten (Specia rara) gepflanzt und gepflegt. Die Bäume müssen geschnitten und - wenigstens in der Anfgangsphase - als Schutz vor dem Weidegang eingezäunt werden.
Nutzniesser dieser Pflanzungen sind zahlreiche Insekten- und Vogelarten. Insbesondere das Rotwild nimmt die Früchte gerne an, und die Naturfreunde können sich über das aufgewertete Landschaftsbild freuen.
 
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